Positiver Einfluss des Sports

Die Autoren einer kalifornischen Studie gingen der Frage nach, ob regelmäßiger Sport und körperliche Aktivität vor einer Covid-Infektion Einfluss auf die Schwere der Krankheit nehmen.
Insgesamt wurden 48.440 Personen mit einer Covid-Erkrankung im Zeitraum Januar bis Oktober 2020 untersucht.
Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen welche in der Vorerkrankungsphase körperlich inaktiv waren, ein etwa doppelt so hohes Risiko für einen schweren Verlauf (Krankenhausaufenthalt, Intensivstationaufnahme und Sterblichkeit) hatten.
Körperliche Aktivität wurde in der Studie analog zu den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert. Demnach ist man als Erwachsener ausreichend aktiv, wenn man sich wöchentlich etwa 150 Minuten körperlich mit moderater anstrengender Intensität bewegt.
Laut Prof. Stefan Schneider (Neurowissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule Köln) belegt die Studie eindeutig, dass Sport nicht Teil des Problems, sondern Teil der Lösung ist.