Stellungnahme des KSB-Vorstandes

In Reaktion auf die getätigten Aussagen der Landrätin in der letzten Kreisausschusssitzung, welche von der Presse am 17.04.2021 veröffentlicht wurden, finden Sie nachfolgend eine Stellungnahme des KSB-Vorstandes:

 


Sehr geehrte Frau Landrätin,
Sehr geehrte Frau Gorißen,

mit großer Verwunderung hat der Vorstand des KreisSportBund Kleve Ihre Veröffentlichung in der Rheinischen Post und NRZ/WAZ vom 17. April 2021 zur Kenntnis genommen. Die dort gemachten Vermutungen und Äußerungen weisen wir entschieden und mit aller Deutlichkeit zurück. Auch die persönlichen Anwürfe gegen unseren Vorsitzenden, Lutz Stermann, weist der Vorstand mit Nachdruck zurück. Die gemachten Aussagen entsprechen nicht der Faktenlage. Für uns unverständlich ist dieser Schritt in die Öffentlichkeit, bevor Sie das klärende Gespräch mit dem ehrenamtlich gewählten Vorstand des KSB Kleve genutzt haben. Seit nunmehr 208 Tagen bitten wir Sie um einen persönlichen Termin, auch gerne als Videokonferenz, um die Belange des Sports und Ehrenamts im Kreis mit Ihnen abzustimmen. Leider sind unsere fünf konkreten Anfragen bisher negativ beschieden worden. Die Möglichkeit zur Teilnahme zur letztjährigen Mitgliederversammlung, bei der Finanzen und Jahresabschluss öffentlich und transparent vorgestellt wurden, haben Sie leider trotz Einladung nicht wahrgenommen.

Wie jede Institution die Fördergelder aus Steuergeldern oder Umlagen der öffentlichen Hand erhält, ist es richtig über einen Verwendungsnachweis die ordnungsgemäße Verwendung zu prüfen. Die vom Kreis oder Land uns zugesagten Gelder durchlaufen dieses Verfahren jährlich ordnungsgemäß. Bisher wurde die ordnungsgemäße Verwendung durch die Prüfinstanzen des Kreis Kleve seit 1969 testiert. Die Einsicht aller kreisbezogenen Abschlüsse steht der Landrätin jederzeit offen. Ferner werden wir jährlich durch die Kassenprüfer, Steuerberater und in den Programmen des Landes durch den LSB geprüft. Auch hier gibt es seit Jahrzehnten keine Beanstandung. Für uns stellt sich die Frage, warum Sie Ihrer eigenen Verwaltung/Prüfinstanz nicht trauen?

Der Hinweis auf fehlende Unterstützung unserer Mitgliedsvereine entbehrt jeder Grundlage. Alle unsere Aktivitäten sind auf die Information, Beratung, Förderungs- und Abwicklungshilfen der Vereine ausgerichtet. So wurde alleine für die Vereinshilfe „Moderne Sportstätten 2022“ mehr als 1.500 Stunden Vereinsunterstützung von den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen des KSB Kleve geleistet. Dazu kommen die Programme der Landesregierung über den LSB, die wir für unsere Vereine mitinitiieren und abwickeln. Versäumnisse in unserem in der Satzung originären Aufgabenfeld inklusive der Jugendförderung weisen wir daher strikt und unmissverständlich zurück.

Unsere Bemühungen für einen intensiveren Austausch zwischen den Kreisinstitutionen und dem KSB Kleve mittels einer persönlichen Repräsentanz im Ausschuss für Schule, Kultur und Sport und dem Lenkungsausschuss für kommunales Integrationsmanagement wurden bislang nicht berücksichtigt.

Um Schaden für den KSB Kleve fernzuhalten sehen wir uns gezwungen, zeitnah Ihr genutztes Format über die Öffentlichkeit zur Richtigstellung Ihrer Anwürfe zu nutzen. Wir sind davon überzeugt, dass ein klärendes Gespräch die bessere Lösung Ihrer Irritationen wäre. Dazu stehen wir weiterhin zur Verfügung und wären hoch erfreut, wenn wir zu diesem von uns mehrmals gebetenen Gespräch einen Termin finden würden.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand des KSB Kleve e.V.


 

Die Stellungnahme wurde bereits von mehreren Presseinstitutionen veröffentlicht.