Erfahrungsberichte

Jana Sluiters

Name:Jana Sluiters
Geburtstag:13.06.2000
Einsatzzeitraum:01.08.2019 bis 31.07.2020
Hobbies:Reiten, Tanzgarde, mit Freunden treffen
Beruf:duales Studium Gesundheitsmanagement

Ich habe mich nach Vollendung des Abiturs für ein BFD entschieden, weil ich keine Vorstellung hatte was ich machen möchte – Studium oder Ausbildung? Verwaltung oder Dienstleistung? Etc. Somit habe ich mir ein Jahr zur Orientierung gegeben.

Ich hatte den Vorteil, dass ich den vorherigen BFDler Finn Kösters kannte und mir Erfahrungsberichte seinerseits einholen konnte. Da ich von vornherein mit dem Gedanken gespielt habe mein BFD im Sportbereich zu absolvieren, haben mich seine Erzählungen sehr angesprochen. Daraufhin habe ich mich im Internet noch intensiver informiert und mich mit Erfolg beworben.

Ich habe mir vom BFD erhofft, dass ich mich in dem Arbeitsbereich wohlfühle und mir bewusst wird in welchem Bereich ich in Zukunft tätig sein möchte.

Außerdem wollte ich so viel wie möglich für mein späteres Arbeitsleben mitnehmen und die Grundlagen erlernen. Zu guter Letzt war es mir wichtig viele neue nette Menschen kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen, die einem viel Wissen und Erfahrungen mit auf den Weg geben können.

Mein Aufgabenbereich war sehr vielfältig. Meine Hauptzuständigkeit war das Projekt „Moderne Sportstätte 2022“. Hierbei habe ich viel telefoniert, Anträge bearbeitet, mich mit Vereinen zusammengesetzt und mich mit meinem Vorgesetzten ausgetauscht. Außerdem war ich wöchentlich in der OGS von Grundschulen tätig, wo ich eine Sport AG mit einer Gruppe von Schülern geleitet habe. Alle weiteren Aufgaben haben sich in der Sportjugend und der Verwaltung aufgeteilt – OGS, Bearbeitung von Sportabzeichen, Fahrten zu unseren Freizeiten, Vorstandssitzung, Unterstützung der Mitarbeiter und des Geschäftsstellensalltags.

Alle Aufgaben haben zu dem Lernprozess beigetragen und mir sehr viel Freude bereitet.

Mir haben viele Bereiche besonders gut gefallen. Zum einen haben wir die Seminare, die man als Bfdler zusammen mit anderen Bfdlern aus NRW absolviert. In diesen Seminaren hatte ich viel Spaß und habe viele neue Leute kennengelernt, mit denen ich auch heute noch den Kontakt pflege. Außerdem hatte ich in meiner Geschäftsstelle ein sehr tolles Team, was mich immer begleitet hat und zu meiner Seite stand, falls ich Schwierigkeiten hatte.

Bei der Sportjugend hat man die Möglichkeit sehr selbstständig zu arbeiten und seine Erfahrungen zu machen, was für mich ein Gefühl von Wertschätzung erzeugt hat.  

Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt – sie wurden übertroffen.

Ich habe in meinem BFD eine Menge gelernt. Nicht nur Sachen, die für mein Berufsleben wichtig sein werden, sondern auch für mein alltägliches Leben.

Ich habe mich in diesem Jahr zu einem selbstständigen Menschen entwickelt und bin der Sportjugend und dem Kreissportbund sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich mir aus dem Jahr mitnehmen konnte. Auch in Zukunft freue ich mich die Sportjugend im Vorstand unterstützen zu können.

Finn Kösters

Name:Finn Kösters
Geburtstag:22.05.2000
Einsatzzeitraum:01.09.2018 bis 31.07.2019
Hobbies:Fußball, Freund treffen, ehrenamtliche Tätigkeiten bei der SJ Kleve
Beruf:Auszubildender bei der AOK Rheinland/Hamburg

Nach meinem Abitur im Jahre 2018 war ich mir noch nicht zu 100% sicher, in welchen beruflichen Bereich ich gerne gehen möchte. Ich wollte aber unbedingt erste Erfahrungen über das Berufsleben sammeln. Das Ganze aber ohne einen gewissen Leistungsdruck, das heißt keine Prüfungen oder Klausuren. Da war das BFD die perfekte Möglichkeit, weil ich darin für mich einen einfachen Einstieg in das Berufsleben gesehen habe.  

Über einen Zeitungsartikel bin ich auf die Sportjugend Kleve aufmerksam geworden. In diesem Artikel war ein Verweis auf das Einsatzstellenportal der Sportjugend NRW, in dem ich eine Stellenbeschreibung der Sportjugend Kleve fand. Über dieses Portal habe ich mich dann auf die Stelle beworben.

In erster Linie die alltägliche Arbeit im Büro kennenzulernen und eine Sicherheit in gewissen Abläufen zu bekommen (z.B. telefonieren oder E-Mails schreiben). Aber auch mich persönlich weiterzuentwickeln. Das heißt sicherer in der Kommunikation mit anderen Menschen, aber auch selbstständiger zu werden und zu lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Zu meinen Aufgaben gehörte in erster Linie die hauptamtlichen/ehrenamtlichen Mitarbeiter des KreisSportBundes Kleve e.V. in ihren alltäglichen Aufgaben zu unterstützen. Zudem habe ich mich um die Öffentlichkeitsarbeit und das Jolinchen-Minisportabzeichen gekümmert. Nach meiner Übungsleiter-Ausbildung habe ich des Weiteren Gruppen aus offenen Ganztagen betreut und z.B. Bewegungsangebote durchgeführt.

Ein Highlight waren auf jeden Fall die Seminare. In meinem Einsatz war ich insgesamt dreimal für jeweils fünf Tage auf einem Seminar. Mit immer denselben Menschen haben wir dort über verschiedene Themen diskutiert, uns weitergebildet, Gruppenaufgaben gelöst oder einfach mal Sport zusammen gemacht. Aber auch die Veranstaltungen der Sportjugend, seien es Ausflüge, Fachtage oder Qualifizierungen, haben mir immer sehr gut gefallen, weil man mit vielen verschiedenen Menschen Kontakt hatte, mitorganisieren durfte und selber Angebote durchführen konnte.

Mein Fazit fällt sehr positiv aus. Ich hätte nicht gedacht, dass man innerhalb von elf Monaten so viel lernen kann und ich habe mich weitaus mehr weiterentwickelt, als ich vermutet habe. In vielen Abläufen gewinnt man einfach eine grundlegende Sicherheit, die einen im späteren Berufsleben gut dastehen lässt. Außerdem habe ich viele nette Menschen kennengelernt und so kommt es auch, dass ich weiterhin im Jugendvorstand aktiv bin. Ich würde dieses freiwillige Jahr jederzeit wiederholen und kann jedem empfehlen, solch ein Orientierungsjahr in Erwägung zu ziehen, da es einen persönlich ungemein nach vorne bringt.