Sporthelfer*innen

Was ist das?

Sporthelfer*innen sind speziell ausgebildete Schüler*innen an Schulen, die Bewegungs,- Spiel- und Sportangebote mit Schüler*innen im außerschulischen Sport und im Ganztag ihrer Schule gestalten und durchführen.

Tätigkeitsfelder der Sporthelfer*innen sind:

  • Pausensport
  • Schulsportgemeinschaften
  • Schulsportfeste und Wettkämpfe
  • Sportorientierte Projekte und Schulfahrten
  • Mitwirkung in den Mitbestimmungsgremien der Schule
  • Fachkonferenz Sport und Schülervertretung
  • Einsatz im Sportverein
  • und natürlich bringen Sporthelfer/innen viele eigene Ideen ein!

Ihre Ansprechpartnerin

Maria Reynders

Fachkraft "Jugendarbeit"
Fachkraft "NRW bewegt seine Kinder!"

Die Ausbildung für Sporthelferinnen und Sporthelfer richtet sich an Jungen und Mädchen ab 13 Jahren, die daran interessiert und geeignet sind, Bewegungs-, Spiel- und Sportangebote für Kinder und Jugendliche in Schulen oder in Sportvereinen zu organisieren und zu betreuen.

Die Ausbildung besteht aus zwei Teilen: die Sporthelfer 1-Ausbildung und die Sporthelfer 2- Ausbildung mit jeweils 30 Lerneinheiten.

Die Sporthelfer 1-Ausbildung wird von Schule und Stadt- oder Kreissportbund angeboten, die Sporthelfer 2- Ausbildung nur vom Stadt- oder Kreissportbund.

Mit der Ausbildung erwerben die Schülerinnen und Schüler eine Qualifikation, die sie zum Einsatz als Sporthelferin/Sporthelfer in Schule und Sportverein berechtigt.

Das ehrenamtliche Engagement der ausgebildeten Sporthelferinnen und Sporthelfer sollte immer im „Beiblatt zum Zeugnis“ dokumentiert werden und ist ein wesentlicher Pluspunkt, z.B. bei Bewerbungen. Denn während der Ausbildung und im späteren Einsatz sammeln die Jugendlichen wertvolle Erfahrungen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung.

Lehrkräfte, die Sporthelferinnen und Sporthelfern ausbilden und im Einsatz begleiten wollen, müssen eine entsprechende Fortbildung nachweisen. Die Qualifizierung für Lehrkräfte wird ausgeschrieben über die Fortbildungen „Sport“ der Bezirksregierungen. Sie wird von Beratern im Schulsport und Mitarbeitern der Sportjugenden gemeinsam durchgeführt. Interessierte Schulen und Lehrkräfte erhalten Informationen und Beratung von den Ansprechpartnern in den Regierungsbezirken. Aktuelle Termine können Sie hier einsehen:

Schulen stärken ihr Profil und das Sportkonzept. Sporthelferinnen und Sporthelfer erweitern das Spiel- und Sportangebot im Schullalltag sowie im Ganztag. Das Schulleben wird mitgeprägt durch das sportliche Engagement der Sporthelferinnen und Sporthelfer für die anderen Jugendlichen. Ihre Bereitschaft zur Übernahme von Mitverantwortung und Mitgestaltung des schulischen Lebens fördert die Identifikation mit „ihrer“ Schule. Außerdem leisten Sie damit einen wesentlichen Beitrag zu einer ganzheitlichen Gesundheitsförderung.

Sporthelferinnen und Sporthelfer bekommen während ihrer Ausbildung Kontakte zu örtlichen Sportorganisationen, werden selbst im Sportverein aktiv, unterstützen bei der Leitung von Praxisangeboten oder setzen sich im Verein z.B. als Jugendsprecher für die sportlichen Interessen Gleichaltriger ein. Sie motivieren auch Mitschülerinnen und Mitschüler, Sport im Verein auszuüben.

Ihre Schule möchte sich auf den Weg machen, Sporthelfer*innen auszubilden? Dann melden Sie sich einfach bei uns. Wir stehen Ihnen gerne zu einem Beratungsgespräch zur Verfügung.

Darüber hinaus unterstützen wir auch die Schulen, die bereits die Sporthelferausbildung anbieten, indem wir einen Teil der Ausbildung übernehmen und Ihren Schüler*innen die Strukturen im organisierten Sport vorstellen.

(Texte aus dem Flyer "Mehr Bewegung in Schule und Verein" der Sportjugend NRW)